Automatisierung heilt kein Führungsversagen: Warum Ausfälle im Mittelstand ein Ownership-Problem sind
Ausfälle sind selten „Pech" – sie sind toleriertes Chaos Wenn Systeme regelmäßig ausfallen, ist das nicht zuerst ein Tool-Thema. Es ist ein Führungs- und Verantwortlichkeits-Thema. Wer Störungen als „normal" akzeptiert, teilt implizit mit: Verfügbarkeit ist verhandelbar, Zuständigkeit auch. Und genau dann werden Ausfälle teurer als die eigentliche Downtime: durch Kundenverlust, Marge-Verlust und Team-Verschleiß. „Schnell fixen" belohnt die falschen Muster In vielen KMU funktioniert Incident-Management wie Dauer-Feuerwehr: Die gleichen Leute löschen immer wieder die gleichen Brände. Das wirkt kurzfristig effizient, verhindert aber Lernen. Heldentum ersetzt Standards, Nachtschichten werden zur Normalität, und Wissen bleibt in Köpfen statt in Prozessen. Bevor du Störungen automatisierst, kläre Ownership – sonst skalierst du Chaos Die Einhorn-News triggern oft die falsche Reaktion: „Wir brauchen auch KI/Automation." Der unbequeme Punkt: Automatisierung m...