Design-zu-Code beschleunigt nicht Ihr Produkt – es entlarvt fehlende Produktverantwortung im KMU
Design-zu-Code ist keine Abkürzung, sondern ein Verstärker Tools und Ansätze wie Design-zu-Code wirken wie ein Produktivitäts-Boost: weniger Übergaben, schnellere Iterationen, früher sichtbare Ergebnisse. Das Problem: Im KMU scheitern digitale Projekte selten an Geschwindigkeit. Sie scheitern daran, dass niemand verbindlich entscheidet, was gebaut wird, was nicht gebaut wird – und wann etwas „fertig" ist. Wenn Automatisierung ins Spiel kommt, wird genau das nur schneller sichtbar: Es wird zügiger produziert, aber ohne klare Produktverantwortung eben auch zügiger am Bedarf vorbei. Das eigentliche Nadelöhr: Führung, nicht Entwicklung Die unbequeme Wahrheit: Nicht „die Entwickler" sind das Problem. Das Problem ist eine Geschäftsführung, die keine saubere Entscheidungskette durchsetzt, keinen Scope schützt und Abnahmen ohne klare Regeln zulässt. Dann entstehen endlose Abstimmungsschleifen, Stakeholder-Meetings ersetzen Entscheidungen – und Tempo verstärkt nur falsch...